Deepfakes im Unternehmen sind keine Zukunftsmusik mehr. Täuschend echte Videos, KI-Stimmen und gefälschte Profile können Entscheidungen beeinflussen und Reputation beschädigen. Deshalb ist der Umgang damit eine Führungsaufgabe. Dr. Nikolai A. Behr beschäftigt sich intensiv mit diesem Thema und hat dazu das Buch „Wir sind Fake!“ herausgegeben. Dieser Beitrag zeigt, was Führungskräfte wissen sollten.
Warum Deepfakes im Unternehmen zur Führungsfrage werden
Generative KI erleichtert Täuschung. Dadurch verschwimmen die Grenzen zwischen Echtem und Gefälschtem. Das betrifft Unternehmen, aber auch Wahlen, Medien und die öffentliche Meinung. Für Führungskräfte stehen deshalb drei Fragen im Raum: Wie groß ist die Gefahr für Reputation und Geschäft? Welche Rolle spielt KI bei gezielter Desinformation? Und welche kommunikativen, ethischen und rechtlichen Antworten brauchen wir?
Wie Täuschung heute aussieht
Die Beispiele reichen von gefälschten Videos über CEO-Fraud bis zu Fake-Profilen auf LinkedIn. Beim CEO-Fraud geben sich Täter als Vorgesetzte aus und fordern Zahlungen oder Informationen. Mit KI-Stimmen oder Videos wirkt das glaubwürdiger. Außerdem folgt gezielte Desinformation oft psychologischen Mustern. Wer diese Muster kennt, erkennt Manipulation früher.
Was Unternehmen konkret tun können
Das Buch setzt auf drei Bausteine: Prävention, Monitoring und digitale Resilienz. In der Praxis helfen zum Beispiel diese Maßnahmen:
- Ungewöhnliche Zahlungs- oder Datenanfragen immer über einen zweiten, bekannten Kanal bestätigen
- Das Vier-Augen-Prinzip bei Überweisungen und sensiblen Freigaben konsequent anwenden
- Mitarbeitende regelmäßig schulen, damit sie Manipulation erkennen und melden
- Die eigene Marke beobachten, damit gefälschte Inhalte früh auffallen
- Einen Krisenplan vorbereiten: Wer entscheidet, wer kommuniziert, was wird wann gesagt?
Der letzte Punkt gehört zur Krisenkommunikation, einem Kernthema von Dr. Behr.
Das Buch „Wir sind Fake!“
„Wir sind Fake! Wie KI-Missbrauch, Fake News und Deepfake Wirtschaft und Gesellschaft bedrohen“ erschien im Verlag brain script. Dr. Nikolai A. Behr ist Herausgeber und Mitautor. Beiträge stammen unter anderem von Cybersecurity-Experte Roland Pucher (PwC Österreich), Kommunikationswissenschaftler Thilo Baum und IT-Experte Thorsten Jekel. Nach Angaben des Verlags ist es der erste interdisziplinäre Sammelband zum Thema im deutschsprachigen Raum. Es richtet sich an Führungskräfte, Kommunikations-, HR- und Compliance-Verantwortliche sowie an Journalisten und IT-Profis. Alle Details finden Sie auf der Seite des Verlags

Dr. Behr als Keynote Speaker zu Deepfakes und Desinformation
Auf der Bühne übersetzt Dr. Behr diese Themen in konkrete Impulse. Seine Keynote zeigt aktuelle Fallbeispiele aus Politik, Wirtschaft und Medien. Außerdem erklärt sie psychologische Muster hinter Desinformation und gibt Handlungsempfehlungen für Führungskräfte. Dazu gehören Fragen wie: Wie erkenne ich Desinformation? Welche Schutzmaßnahmen helfen wirklich? Wie schule ich meine Mitarbeitenden? Und was tue ich im Krisenfall?
Er spricht auf Deutsch und Englisch. Seit 2026 ist er zudem Certified Speaking Professional (CSP®), mehr dazu auf der CSP-Seite. Die Keynotes finden Sie hier: Fake-News, Deepfakes und Desinformation sowie Lügen haben kurze Klicks.
Häufige Fragen
Was sind Deepfakes?
Deepfakes sind mit KI erzeugte oder veränderte Bilder, Videos und Stimmen. Sie wirken täuschend echt, obwohl sie gefälscht sind.
Für welche Veranstaltungen eignet sich eine Keynote zu Deepfakes?
Sie passt zu Vorstandstagungen, Führungskräftekonferenzen sowie Kommunikations- und Cybersecurity-Veranstaltungen.
Keynote zu Deepfakes und Fake News anfragen
Sie planen eine Führungskräftetagung, einen Kongress oder eine Sicherheitskonferenz? Schildern Sie kurz Anlass, Publikum und Termin. Anschließend erhalten Sie einen passenden Vorschlag.











