Wer über Vertrauen, Empathie und Verantwortung spricht, sollte diese Werte auch dort einlösen, wo kein Scheinwerfer leuchtet. Dr. Nikolai A. Behr unterstützt deshalb seit vielen Jahren regelmäßig eine Reihe gemeinnütziger Organisationen – mit Spenden, mit ehrenamtlicher Arbeit und mit dem, was er am besten kann: Kommunikation.
Die Auswahl ist kein Zufall. Sie folgt drei roten Fäden, die sich durch sein Leben ziehen: der Journalismus, aus dem er kommt. Die Kinder und Jugendlichen, denen ein sicherer Start ins Leben verwehrt geblieben ist. Und die Menschen, die im Alter ihre Erinnerung verlieren – und mit ihr die Sprache, die uns alle verbindet.
Auf dieser Seite stellen wir die Projekte vor, die Dr. Nikolai A. Behr regelmäßig unterstützt.
Journalisten helfen e.V.
SOS-Kinderdorf
Deutsche Alzheimer Gesellschaft
Peter Maffay Stiftung
Rotary Munich International
Internationales Komitee: Journalisten helfen e.V.
Im Juli 1993 gründeten Münchner Medienschaffende einen Verein. Die Idee dahinter war einfach. Denn wer über Not berichtet, kann ihr auch aktiv entgegentreten. So entstand das Internationale Komitee: Journalisten helfen e.V. Der Verein hilft Menschen, die unverschuldet in Not geraten sind. Ebenso unterstützt er Opfer von Verbrechen.
Dabei arbeitet das Komitee bewusst klein und direkt. Alle Mitglieder sind nämlich ehrenamtlich tätig. Außerdem finanzieren fast ausschließlich Spenden die Projekte. Die Hilfe geht deshalb dorthin, wo Mitglieder die Lage selbst kennen.
So entstanden Schulprojekte in Kenia, Sri Lanka und Indien. Später kamen Myanmar und Sambia dazu. Zudem half der Verein Waisenkindern in Tansania. Ein Jugendzentrum bei Manila bekam zum Beispiel ein neues Dach. Auch die Überlebenden von Srebrenica erhielten Aufbauhilfe.
Für Dr. Nikolai A. Behr ist dieses Engagement besonders persönlich. Er ist hier nämlich Geschäftsführer und stellvertretender Vorsitzender. Somit trägt er die Arbeit des Vereins seit Jahren ehrenamtlich mit.
Link: www.komitee.org
SOS-Kinderdorf
Die Idee ist inzwischen fast 80 Jahre alt und hat nichts von ihrer Kraft verloren: Kinder, die nicht bei ihren leiblichen Eltern aufwachsen können, brauchen kein Heim, sondern eine Familie. 1949 gründete Hermann Gmeiner das erste SOS-Kinderdorf, 1956 entstand das erste deutsche Dorf in Dießen am Ammersee. Heute hat der SOS-Kinderdorf e.V. seinen Sitz in München und ist an mehreren hundert Standorten in ganz Deutschland aktiv.
Aus dem Kinderdorf ist längst ein breites Netz sozialer Arbeit geworden: Kinderdorffamilien und Jugendwohngruppen, ambulante Hilfen für Familien in der Krise, Erziehungs- und Familienberatung, Mütterzentren und Mehrgenerationenhäuser, Ausbildungszentren für benachteiligte Jugendliche sowie Dorfgemeinschaften für Menschen mit Behinderung. International wirkt der Verband in weit über hundert Ländern.
Was Dr. Nikolai A. Behr an dieser Arbeit überzeugt, ist ihre Nüchternheit: Es geht nicht um Mitleid, sondern um verlässliche Strukturen. Um Erwachsene, die bleiben. Und um junge Menschen, die als Expertinnen und Experten ihres eigenen Lebens ernst genommen werden – ein Grundgedanke, der seiner eigenen Haltung zu Kommunikation auf Augenhöhe sehr nahekommt.
Link: www.sos-kinderdorf.de
Deutsche Alzheimer Gesellschaft
Demenz ist eine Erkrankung, die genau das angreift, wovon Kommunikation lebt: Erinnerung, Worte, Orientierung, das Wiedererkennen vertrauter Gesichter. In Deutschland leben weit über eine Million Menschen mit einer Demenz, mehr als 100.000 von ihnen sind noch keine 65 Jahre alt. Rund zwei Drittel werden von Angehörigen betreut – oft rund um die Uhr, oft an der Grenze der eigenen Kräfte.
Die 1989 gegründete Deutsche Alzheimer Gesellschaft ist der Bundesverband der örtlichen Alzheimer-Gesellschaften und Selbsthilfegruppen. Sie berät Betroffene und Angehörige, unter anderem über das bundesweite und kostenfreie Alzheimer-Telefon, sie schult pflegende Angehörige, klärt die Öffentlichkeit auf und vertritt die Interessen der Betroffenen gegenüber der Politik – etwa in der Steuerungsgruppe der Nationalen Demenzstrategie. Ihr Ziel ist eine demenzfreundliche Gesellschaft, in der die Diagnose nicht das Ende der Teilhabe bedeutet.
Für Dr. Nikolai A. Behr schließt sich hier ein Kreis: Sein Berufsleben handelt davon, wie Menschen einander verstehen. Diese Organisation kümmert sich um jene, denen das Verstehen Stück für Stück genommen wird – und um die Familien, die ihnen dabei zur Seite stehen.
Link: www.deutsche-alzheimer.de
Peter Maffay Stiftung
Gewalt, Missbrauch, der Verlust eines Elternteils, eine schwere Erkrankung, die Flucht aus einer Krisenregion: Die Kinder und Jugendlichen, die zur Peter Maffay Stiftung kommen, tragen Erfahrungen mit sich, für die es in ihrem Alter keine Worte gibt. Die Stiftung schafft für sie Orte, an denen sie für eine Weile Pause von ihrem Schicksal machen dürfen.
Diese Orte heißen Tabalugahäuser. Sie liegen bewusst in der Natur – am Maisinger See, auf Gut Dietlhofen bei Weilheim, im Tabalugahaus Jägersbrunn, im siebenbürgischen Radeln in Rumänien und auf Mallorca. Kleine Gruppen von bis zu 14 Kindern verbringen dort gemeinsam mit ihren Betreuerinnen und Betreuern therapeutische Erlebnisaufenthalte: Arbeit mit und in der Natur, kreative Angebote, viel Raum, Ruhe und Rückzug. Anfang 2027 soll in Pöcking am Starnberger See ein weiteres Kinderhaus hinzukommen.
Dr. Nikolai A. Behr kennt Peter Maffay und dessen Stiftungsarbeit aus persönlicher Begegnung. Was ihn überzeugt, ist die Konsequenz dahinter: Hier wird Prominenz nicht als Bühne genutzt, sondern als Hebel – über Jahrzehnte, mit eigenen Häusern und festen Strukturen.
Link: www.petermaffaystiftung.de
Rotary Club Munich International
Der Rotary Club Munich International war der erste englischsprachige Rotary Club in Deutschland – und ist damit eine natürliche Heimat für jemanden, der international arbeitet und in mehreren Sprachen coacht. Rotary International verbindet weltweit über 1,2 Millionen Mitglieder in mehr als 36.000 Clubs und rund 200 Ländern unter dem Leitgedanken „Service Above Self“: selbstlos dienen, im eigenen Umfeld ebenso wie global.
Der Münchner Club verbindet beide Ebenen. Vor Ort unterstützt er soziale Einrichtungen in der Stadt, fördert Jugend- und Bildungsprojekte und bringt Menschen unterschiedlichster Herkunft an einen Tisch. International trägt er die großen rotarischen Schwerpunkte mit: Friedens- und Konfliktarbeit, Krankheitsprävention, Wasser und Hygiene, Gesundheitsfürsorge für Mütter und Kinder, Elementarbildung, wirtschaftliche Entwicklung und Umwelt. Das bekannteste dieser Vorhaben ist „End Polio Now“, der weltweite Kampf gegen die Kinderlähmung – eines der größten und ausdauerndsten Gesundheitsprojekte, die je von einer Zivilgesellschaft getragen wurden.
Für Dr. Nikolai A. Behr ist Rotary vor allem eines: ein Netzwerk, das Verantwortung praktisch macht. Nicht Reden über Werte, sondern Projekte, die man am Ende des Jahres zählen kann.










